Die Kehrseite steht in der Zeitung: Über 1000 Familien sind von den heftigen Regenfällen seit letztem Donnerstag betroffen, 27 Menschen starben, 4 werden noch vermisst, 104 Nutztiere ertranken, 227 Häuser wurden komplett, 142 teilweise zerstört, landesweit kam es zu 304 Erdrutschen, 31 Brücken stürzten ein, unzählige Straßen sind wieder, kaum repariert, gesperrt. Etwa 2000 Menschen mussten aus Hochrisikogebieten in sicheres Gelände evakuiert werden, Helikopter retteten Eingeschlossene auf Flussinseln oder aus verschütteten Straßen und Wegen.
186 Messstationen verzeichneten über 100 Millimeter Regen seit dem 24. September. Dedhgaun in Nawalparasi Ost hält die Höchstmarke von 544.2 mm, gefolgt von Panchase in Kaski (das ist bei uns um die Ecke, etwa 70 Kilometer westlich) mit 500.2 mm und Atraulitaar in Tanahum mit 472 mm.
Eine massive Lawine verschüttete gestern das Basecamp vom Himlung-Himal (Annapurna Region, auch bei uns um die Ecke). Touristen waren rechtzeitig gewarnt und gestoppt worden. Verschüttet wurden Sherpas, die als Köche im Basecamp Vorbereitungen für den Beginn der Saison trafen oder die Route zum Gipfel präparieren und Fixseile anbringen sollten. 4 sind tot geborgen, 12 weitere werden vermisst.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen