Samstag, Februar 14, 2026

Simarouba Glauca

Samstag. Kein Bike. Die Sonne zeigt sich nicht richtig. Der Mond leuchtete schmal und an den Enden spitz, bis der Tag hell wurde. Die Luft ist so schlecht wie die Sicht.

Vielleicht hilft meine tägliche pure Anwesenheit um oder am, unter, neben dem लक्ष्मी तरु - Laxmi Taru. Dem Laxmibaum. Die Blätter fallen gerade zu Hauf. Sie sollen, solange sie frisch und grün sind, wundersame Wirkungen haben. Das hat mir schon zu Beginn (vor über einem Jahr) mein Mönch erklärt, sie helfen gegen Zahnschmerzen. Wenn ich ihn richtig verstanden haben, soll man die Blätter oder ein Teil davon, denn sie können größer als zwei Handteller sein, kauen.  

Die Einheimischen kochen die Blätter aus, der Sud soll allgemein das Immunsystem stärken und man bleibt gesund, verschont von jedem Leiden. Das ganze Leben lang. Sagt der Volksmund oder Ayurveda, ich weiß es nicht. 

Alkoholextrakte aus den Blättern sollen antibakterielle und antitumoröse Wirkungen haben. Gegen Krebs hilft es nur im Anfangsstadium, danach kann sich die Wirkung ins Gegenteil umkehren und das Wachstum der Tumors befördern. Wie immer, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt und die richtige Dosierung an. Die Quassinoide (abgebaute Triterpenlactone) der Simaroubaceae-Planzen haben Anti-Leukämie-Eigenschaften, verbessern den mitochondrialen Stoffwechsel und erhöhen den Energielevel. Gut so. Ich danke meinem लक्ष्मी तरु - Laxmi Taru jeden Tag, dass er da ist.

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