Die Stimmung im Land ist aufgeheizt. Der Wahlkampf beginnt erst so richtig zu kochen. Morgen in einer Woche sollen die Parlamentswahlen stattfinden und keine Partei bzw deren sogenannte Spitzenkandidaten (sind ja mehrheitlich männlich) ist sich zu blöde, nochmals darauf hinzuweisen, dass nach wie vor nicht klar sein, ob sie tatsächlich zu festgesetzten Termin stattfänden. Unser Nachbar verkündet sogar, für seine Partei sei das kein Problem, man möge aber eine eventuelle Verschiebung bitte schön spätestens 4 Tage vor dem 5.3. mitteilen. Einen Kommentar lese ich - und reibe mir ungläubig die Augen - dass sei die politische Tradition. Vor allen Wahlen in den letzten Jahrzehnten sei bis zum Wahltag darüber spekuliert worden, ob die Wahlen pünktlich stattfinden oder nicht.
Die Grenzen werden geschlossen und der Privatverkehr ab Mitternacht unterbunden, Inlandsflüge sollen entgegen erster Meldungen nun doch stattfinden und wer vom Flughafen zu seinem Wahllokal ein Transportmittel braucht, dem wird es zzur Verfügung gestellt (wie auch immer). Die Wahlkommission empfiehlt dem Innenminister (oder umgekehrt? ), ein Alkohol-(verkaufs- und konsumierungs-)Verbot 7 Tage vor der Wahl zu erlassen. Damit alle ihre Stimme nüchtern abgeben.
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