Ich hoffe, das Tier ist kastriert. Eine Mischung mit den wilden Hillkatzen mag ich mir bei aller Liebe nicht vorstellen.
Sonntag, Februar 22, 2026
Katzenfamiliengeschichten
Sonntag. Endlich wird wieder ordentlich gearbeitet. Ein neues Pelztier sitzt in meinem Garten! Eine Designerkatze. Sie wandert den lieben langen Tag um das Haus herum auf der Suche nach ein bisschen Schatten. Es ist ihr zu heiß an der Sonne. Futter verlangt sie nicht, auch sonst verhält sie sich eher unauffällig. Sigi hingegen ist heißhungrig und flieht Katergesellschaft. Sie wird seit Tagen von drei Katern bedrängt und der eine, den ich einst Whity nannte, hat sie vor ein paar Tagen in meinem kleinen Hinterhof erfolgreich bestiegen. Whity ist nach längerer Abwesenheit wieder auf dem Hill angekommen. Er sieht aus, als ob er zur Kur war, an der See oder im Sanatorium. Gut genährt und weniger verlaust. Tom hingegen bleibt verschwunden. Von Whity gibt es mittlerweile ein double - oder avatar, wie so etwas unter Göttern, bei Lord Vishnu zum Beispiel, genannt wird. Wahrscheinlich sein - ihr gemeinsamer - Nachwuchs. Von der Mutter hat er den geringelten Schwanz. Von Sigi gibt es auch ein double, der nur ein paar weiße Flecken im Fell an den Pfoten hat. Wahrscheinlich vom Vater. Die Nachkommen sind allesamt männlich. Und allesamt lümmeln sie nun um die arme läufige Katze herum. Mutter hin oder her. Inzucht hin oder her. Sie verkriecht sich in Onkel Toms Hütte und ich stelle ihr das Futter dort vor die Nase. Ob der neue Perser männlich oder weiblich ist, weiß ich nicht. Es scheint aber eine Hauskatze zu sein, denn sie ist nicht menschenscheu und eher übergewichtig. Das Fell wirkt gepflegt. Die Augen sind senf- oder sonnenuntergangsgelb.
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