Nein, das Jahr des Feuerpferdes hat noch nicht begonnen. Zuerst steht der Vollmond vor der Tür, bzw vor dem Fenster, über dem Dach, am Himmel, den wir auch in der Nacht nicht mehr sehen. Um auf andere Gedanken - als das Ausbluten eines ganzen Landes - zu kommen, versuche ich es mit Komik. Ich lese A Horse Walks into a Bar. Ist nicht taufrisch. David Grossmann, der Autor bekam dafür mit Jessica Cohen, seiner Übersetzerin ins Englische, den Man Booker International. Vor geraumer Zeit. Zum Lachen ist mir nicht zumute. Ich lese, um mein english zu testen. Und zu testen, ob ich (noch) in der Lage bin, irgendetwas von dieser Welt zu verstehen. Schon der Witz im Titel geht an mir vorbei. Und in einer Rezension lese ich (wozu eigentlich?), dass Grossmann keine(n) comic novel geschrieben habe, also keinen komischen Roman, sondern eine Parabel! Eine Parabel über den Verlust einer (ganzen?) Nation! "As with all good prarables, it requires the reader to do some work in order to understand its meaning". Na bitte, da habe ich mir wieder etwas eingebrockt.
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