Ich verliere den Verstand über all dem Blödsinn, der mir im Netz entgegenschlägt. Die AI-Sturzflut! Die Videos, die mir gerade helfen, die Welt etwas besser zu verstehen, habe ich im gestrigen blog verlinkt. Vor allem anderen verschließe ich die Augen. Wer mag, kann es mir gleich tun.
Ich trete aus der Haustür. Frische Luft ist immer gut. Und halte rechtzeitig inne. Heiliger Bimbam! Déjà-vu! Katze auf dem chinesischen Frieden! Oder ist es die Erde? Das Reich der Mitte? Egal! Das Rot ist blasser geworden, der Liegekomfort aber offenbar derselbe geblieben.Ich habe diese Katze schon gehört. Ihr hungriges oder einsames Miauen. Und nach jedem Regen finde ich Spuren ihrer Pfoten rund ums Haus und am hinduistischen Heiligtum an der hinteren linken Ecke des Grundstücks. Leibhaftig hat sie sich mir aber bis dato noch nicht vorgestellt. Ein Trostpflästerchen? Ein Wink von ganz oben herab? Vom Pumdikot?
Ich frage den Nachbarn, der gerade von seinem Bike steigt, ob die Katze ihm gehört. Katzen, erwidert er mit einem nachsichtigen Lächeln, gehören in diesem Lande niemanden. You know ... Yes, I know! Nepali halten nichts von Katzen. Aber nein, widerspricht er sofort, es sei keine wilde Katze. Und nein, nein, ich brauche sie nicht zu füttern. Auf keinen Fall. Sie sei nicht hungrig. Niemand füttere hier Katzen. Katzen sind Selbstversorgen, sie finden genug zu fressen. Sagt er. Mäuse und Ratten. Dafür lassen wir sie in Ruhe. Er lächelt noch einmal nachsichtig und verschwindet ins Haus. Ich verstehe. Meine Maus im Schuhschrank ist tatsächlich verschwunden. Allerdings habe ich dort radikal ausgemistet. Vielleicht hat sie ein bequemeres Nest gefunden.
Déjà-entendu. Auf dem Hill sagten die vornehmen Hinduladies fast wörtlich dasselbe. Katzen gehören niemandem und wilde Katzen gibt es nicht!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen