Wenn nach dem Regen die Sonne wieder da ist, wird es sofort heiß. Ich schwitze nonstop. Die Temperaturen scheinen nicht höher als in Kathmandu. Trotzdem bin ich ständig schweißgebadet. Auch wenn ich nichts tue und nur auf dem Bett liege. Tagsüber aus dem Haus gehen ist mission impossible. Nur auf dem unteren Dach ist es erträglich. Einmal habe ich schon fast einen Hitzschlag erlitten. Auf der Suche nach irgendetwas Unwichtigem. Ich meine, mich bewegen, die Umgebung erkunden, mich orientieren zu müssen. Wo ich hier eigentlich gelandet bin.
Wir wohnen an dieser Straße. Aber das heißt gar nichts, ich bin schon an so vielen Street No. 4 mit Pfeil in die eine oder andere Richtung vorbeigekommen, dass mir der Kopf schwirrt. Auch ist, außer der street der erklärende Rest, zB der Name dieser street, auf den Straßenschildern nur in Devanagari aufgedruckt. Überhaupt wird hier vorwiegend nepali gesprochen, geschrieben und verstanden. Warum auch nicht. Ich bin eine von der Hauptstadt verwöhnte alte Tante und muss endlich meine Hausaufgaben machen.
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