Der Monsun sei da, berichtet das DHM (Department of Hydrology and Meteorology), verspätet und vorläufig ohne (heftige) Regenfälle. Die werden Mitte nächster Woche erwartet.
Was ist Monsun, wenn es nicht regnet? Die Winde sollen von Süden, Südosten kommen und die feuchtigkeitsgeladenen Monsunwolken aus dem Golf von Bengalen vor sich hertreiben. Über dem Indischen Ozean, heißt es, entwickelt sich gerade ein tropisches Wettersystem, begünstigt von einem Tiefdruckgebiet über dem Äquator, das die Regenaktivität hoffentlichg verstärken wird und den Monsun erstmal tiefer ins indische Festland bringt. Und später, wenn er richtig Fahrt aufgenommen hat, weiter nach Norden. Nach Nepal. So die Hoffnung aller Reisbauern im Tarai, die über sengende Hitze und staubtrockene Felder klagen.
Monsun, so die Meteorologen, bedeutet nicht zwingend zeitgleich Regen im ganzen Lande. Der Monsun beginnt, wenn die Südwestwinde so stark geworden sind, dass sie die Regenwolken an den Himalaya ziehen und langanhaltende Niederschlänge über großen Gebieten gewähren. Noch befinden wir uns in der Regenwarteschlange.
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