Ich habe nicht abgestimmt. Die Abstimmungsunterlagen sind zwar rechtzeitig auf dem Hill in Kathmandu, Hattigauda eingetroffen. Aber das E-Voting des Kantons Basel-Stadt ist aufgrund einer Panne bei der letzten Abstimmung bis Ende des Jahres 2026 ausgesetzt. Pannenhilfe kann zuweilen dauern. Am 8. März konnte "die elektronische Urne nicht entschlüsselt werden", teilt mir ein Vizestaatsschreiber in einem Vierzeiler mit. Also sind - wie mir auch mitgeteilt wird - 2048 elektronisch abgegebene Stimmen nicht in das Abstimmungsresultat des Halbkantons Basel-Stadt eingeflossen. Theoretisch könnte ich nun wahrscheinlich eine Lawine lostreten, protestieren und Einspruch erheben. Auf meine politischen Rechte in einem Land pochen, in dem ich seit Jahrzehnten nicht mehr lebe. Und eine Wiederholung jener Abstimmung fordern.
Das lasse ich lieber. Auch das Abstimmen. Es ist mir gerade weder auf dem Postweg noch persönlich möglich, meine Stimme rechtzeitig im Stimmlokal abzugeben oder in einem dazu gehörigen Briefkasten legen zu lassen. Postalisch hätte dies bis gestern 12 Uhr MEZ erfolgen müssen, persönlich hätte ich 24 Stunden länger Zeit. Aber heute ist es mir zuwider wie noch nie, über angeblich gute "Nachhaltigkeit" abzustimmen, wo nur bösartige Ausländerfeindlichkeit dahinter steckt. Bleibt unter Euch! 10 Millionen Rütliwiesenbewohner.
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