Während wir beim Dragon am Fenster sitzen und auf das Essen warten, konsultiert W seine Wetterapp. Die sagt schon seit Tagen Regen an. Meine übrigens auch, obwohl ich eine andere befrage. Aber wir wissen, dass wir auf Wettervorhersagen nichts geben dürfen. Auf andere Vorhersagen auch nicht. Der Regen würde die Luft waschen. Und gewaschene Luft würde uns das Atmen erleichtern. Bislang fiel kein einziger von den versprochenen Tropfen. Jetzt, sagt W, ist der Regen aus der Prognose verschwunden. Das war's also. Wir sind immer noch Rekordhalter in Sachen pollution. Tapfer machen wir uns über unseren Reis her. In der Zeitung habe ich am Nachmittag gelesen, dass in ein paar Tagen der Himmel wieder zu sehen sein soll. Kaum brechen wir auf, über die immer noch aufgerissenen Bürgersteige nach Hause - es ist bereits stockdunkel - fallen die ersten Tropfen. Wie immer sind die hier prall gefüllt. Wir werden sofort bis auf die Haut nass! Kaum sind wir im Haus kracht es über dem Valley. Das langersehnte Gewitter! Der Strom fällt beim ersten Blitzschlag aus. Und dabei bleibt es für den Rest der Nacht.
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