Seit einer Woche schon überschlagen sich Meldungen, dass die Konditoren und Zuckerbäcker des Valleys alle Hände voll zu tun haben. Im wahrsten Sinne des Wortes - schaut Euch nur diese Bilder an. Es wird चाकु - chaku zubereitet (= gekocht, geknetet, geschleudert, gezogen, gewunden, geschlagen, geschnitten, gequält, getröstet, ge...). Ich kannte das Wort bislang nur aus der Kühltruhe im Big Mart als Bezeichnung einer der beiden, der dunklen (chaku - चाकु) und der hellen (khuwa - खुवा) Yomari-Füllungen im Angebot. Da die Yomari zu Hause in der Küche aufgetaut und gedämpft werden, ist die Füllung immer warm und weich. Nun erweitert sich mein kulinarischer Horizont. Ich kaufe bei meinem Obsthändler drei Packungen festival food, eine dunkle und eine helle, in mundgerechten Würfeln sowie einen mittelgroßen Fladen. Alles steinhart. Wie wir das verzehren, wird sich zeigen.
Man soll chaku erst morgen essen, weil es zu Maghe Sankranti gehört, zum neuen Monat und dem Winterende. Chaku soll den Körper wärmen, es ist ein echtes Winterkraftfood, besteht es doch nur aus Zucker und Fett. Wir kosten schon mal vor. Es ist bittersüß und zum Zähne ausbeißen. Am besten lutschen, am besten ohne Eile und mit viel Geduld. Stundenlang. Nachhaltig!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen