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Neumond und Neujahr, das älteste und erste Neujahr aller noch kommenden nepalesischen Neujahre. Ob es diesen Plural im Deutschen so gibt, spielt hier gar keine Rolle. In Nepal gibt es alles, was anderswo undenkbar wäre. Das ist der Vorteil eines Landes ohne Regeln, ohne Grammatik, ohne Pläne, ohne Sprache aber mit vielen Sprachen, ohne Zeit aber mit vielen Zeiten, ohne Kalender aber mit vielen Kalendern, ohne Agenda, ohne Terminplan, ohne Fahrplan, ohne Dienstplan, ohne Eisenbahn, Hochbahn oder U-Bahn, ohne Lokführer und ohne selbstfahrende Taxis. Aber mit festen Traditionen, Gebräuchen, Zeremonien. Heute, an Poush Shukla Pratipada, begrüßen die Menschen in den Bergen, in Humla, Jumla, Dopa, Mugu, Manang, aber auch in Tibet und Bhutan ein neues Jahr. Mit viel Freude und gebührendem Respekt, wie es heißt. Möge der Himalaya ihnen wohl gesonnen sein, mit einer geschlossenen Schneedecke und dem wolkenlos blauen Himmel vom Bild.
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