Sonntag, Juli 12, 2026

Yarsagumba

यार्सागुम्बा - Yarsagumba gilt als das Viagra des Himalaya, ein natürliches Aphrodisiakum. Stärkt aber auch allgemein das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit der Menschen. Vor allem bei Nieren- oder Lungenkrankheit soll es helfen.Der Name kommt aus dem Tibetischen und bedeutet Sommergras, Winterwurm. In der Natur eine ziemlich eklige Angelegenheit, wissenschaftlich souverän Ophiocordyceps sinensis. Die Chinesen lieben dieses Zeug wie alles, was die Potenz verstärkt. Und zahlen einen guten Preis.

Die Bewohner aus den abgelegendsten und ärmsten Distrikten Nepals, aus Mugu und Dolpa steigen im Frühjahr mit Kind und Kegel ins Gebirge, auf bis zu 5000 Meter, und sammeln das kostbare Gut unter Lebensgefahr ein. Auch sie können stolpern im steilen Gelände, sich verletzen, zu Tode stürzen oder irre werden in der Höhe. Die Erträge sind in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Warum, weiß niemand so genau. Klimawandel, Wetterwechsel? Auch die Preise sinken. Und das Risiko für die Sammler steigt. Der Wurm - die Raupen eines Wurzelspinners - scheint sich nicht mehr wohlzufühlen. Oder dem parasitischen Pilz, der sich von diesen Raupen ernährt, schmeckt etwas nicht mehr. Normalerweise wächst aus dem mumifizierten Kopf der Raupe der Fruchtkörper. Ein dünner, bräunlicher Stiel. Das यार्सागुम्बा - Yarsagumba. Das "biologische Gold" - das teuerste biologische Naturprodukt der Welt. 

Es schwindet und die Bergbauern können ihre Kinder nicht mehr ernähren. Die Biologen sagen, verschiedene Faktoren führten zum Rückgang. Unberechenbare heftige Niederschläge wechselnd mit extremen Trockenperioden sowie zunehmende Waldbrände verschlechtern den Lebensraum des fragilen alpinen Ökosystems. Während der Covic-19-Pandemie war das Yarsagumba-Sammeln drei Jahre lang verboten. Die nicht abgeernteten Stiele könnten zusätzlich zu allen anderen widrigen Entwicklungen den natürlichen Reproduktionszyklus der Species nachhaltig gestört haben.

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