Die Polen machen auch hier von sich reden. Pan Bartek hat mitgeholfen, Leitern und Fixseile durch den Khumbu Eisbruch zu befestigen. Es hat sich nichts geändert in den letzten Tagen, der Eisklotz - eine instabile, etwa 30 Meter hohe Eismasse, ein riesiger Eisturm, eine Eispyramide oder auch Serac - kann jederzeit und ohne Vorwarnung abbrechen. Entweder als ganzes oder in Teilen. Trotzdem wird heute - acht Tage verspätet und, wie es heißt, auf zunehmenden Druck der "Institutionen" - die Passage geöffnet. Eine Voraustruppe, darunter auch der Pole Bartek, ist über den Serac hoch geklettert und wieder herunter gekommen. Safe, wie sie sagen: "We believe Mother Qomolangma has shown us a path to make a safe climb." Sie glauben, dass Mutter Qomolangma ihnen den sicheren Weg gezeigt hat. Manchmal bleibt in der Tat nur beten.
Qomolangma (oder Chomolungma) ist der tibetische Name für den Mount Everest. Kommt von tibetisch ཇོ་མོ་གླང་མ jo-mo-glang-ma und bedeutet Göttin Mutter der Welt. Oder des Schnees. Oder auch des Lebens. Die universal weibliche göttliche Kraft! Die Nepali nennen den Mount Everest सगरमाथा - Sagarmatha. Auch weiblich. Göttin des Himmels.
Auf dem Hill am kleinen Tempel ist die holy family wieder getrennt. Jemand hat Shiva und Parvati entfernt, zurückgeblieben ist Ganesh. Am Himmel über unseren Köpfen grummelt es den ganzen Morgen.
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