३०. चैत्र - 30. Chaitra. Der letzte Monat des Jahres 2082 geht zu Ende. Das schiefe Parking ist zum ersten Mal seit vielen Tagen wieder voll. Es wird seit 9 Uhr gearbeitet.
Die sogenannten Bürgersteige (Gehwege: पैदल मार्ग - paidal marg; oder फुटपाथ - futpath wie footpath, sidewalk oder pedestrian path) beidseits der Golfutar sind nur zum Teil wieder begehbar. An manchen Stellen sind die Löcher ebenerdig aufgefüllt, an anderen werden sie gerade frisch ausgehoben, viel breiter, länger und tiefer als je zuvor. Der Aushub liegt ordentlich daneben aufgehäuft. Und wir, die wir zu Fuß unterwegs sind, haben keine andere Chance, wir müssen auf die wuselige Straße ausweichen.
Am Morgen wird in Bhaktapur am Potterysquare Kumale Tole in Talako der Yosin Dyo aufgerichtet, ein 55 Handlängen langer Pfahl ohne Griffe. Den ganzen Tag über finden tantrischen Riotuale statt und am Abend wird der Yosin Dyo nach Lyasingkhel umgesetzt. Der Pfahl symbolisiert den Abschied vom alten Jahr und den Beginn des Neuen. Geschmückt ist er mit zwei Fahnen, Bir Dhwaja und Bishwo Dhwaja die auf keinen Fall unterwegs gelöst werden dürfen, denn sie bedeuten den Übergang vom alten ins neue Jahr. Damit er nicht umfällt, wird Yosin Dyo am endgültigen Standort, in Lyasingkhel mit 8 Seilen aufgerichtet und befestigt. Die Seile symbolisieren Ashta Matrika - die acht Mutter-Göttinnen. In der Nacht versammeln sich um Yosin Dyo, so der Volksglaube, die Navadurga Göttinnen, also die 9 Manifestationen der Göttin Durga. Auch die Wagen Bhairavs und Bhadrakali werden heute nach Lyasingkhel gezogen. Der heutigen Festtag gilt auch als "enemy-destroying festival" - also der Tag der Vernichtung der Feinde. Damit sie nicht mit ins neue Jahr kommen. Gutso!
Die Ungarn haben gestern gewählt. Nach dem Beispiel Nepals. Die alte Garde abgestraft, eine Zweidrittelmehrheit für die Demokratie. Bravo und Weiterso!
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