Nicht nur in Nepal brennen Wälder. Und nicht nur in Nepal ist der Reis schadstoffbelastet.
Im Südosten Polens brennen Wälder, im Grenzgebiet zur Slowakei, im Karpatenvorland. In der Puszcza Solska, einem Urwald, etwa 100 km südlich von Lublin, brach gestern in der Nähe von Kozaki ein Feuer aus, das sich, begünstigt von heftigen Winden und langanhaltender Trockenheit, rasend schnell auf die Wälder der Umgebung ausbreitete. Bis zum Abend standen über 300 Hektar Wald in den Kreisen Biłgoraj, Zamość und Tomaszów in Flammen.
Die Feuerwehren werden von der Armee unterstützt, es werden Drohnen, Hubschrauber und Agrarflugzeuge eingesetzt. Leider stürzte ein Dromedar-Löschflugzeug ab und der Pilot kam ums Leben. Das könnte hier nicht passieren, denn Löschflugzeuge gibt es nicht, und Wasserschläuche sind meist zu kurz für unwegsames Gelände. So werden die brennenden Bäume weitestgehend sich selbst überlassen.
In "ausnahmslos jedem Reis", der in Deutschland verkauft wird - lese ich, haben Tests der Stiftung Warentest ergeben -, findet sich das Halbmetall Arsen. Nebst anderen Leicht- und Schwermetallen wie zB Kadmium, Schimmelpilzen und Pestiziden. Zwar, lese ich weiter, überschreitet weder Basmati-, Jasmin-, Parboiled-, Vollkorn- noch Rundkorn-Reis die offiziellen Grenzwerte. Trotzdem (!) empfehlen die Experten, nicht täglich Reis zu essen. Sondern höchstens ein- oder zweimal in der Woche. Dass soll man mal hierzulande verkünden! Dann, so sagen sie, Reis hat auch einen ungünstigen CO2-Fußabdruck. Hier vielleicht nicht, weil er auf dem Feld nebenan angebaut wird. Mitten in der Stadt. In Bhaktapur wird er nach der Ernte mitten im Weltkulturerbe auf der staubigen Straße getrocknet. Über die Körnerberge stolpern höchstens Touristen.
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